Die AIDA-Formel in der Bewerbung

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Frau mit Tasse
Sie möchten mit Ihrem Anschreiben überzeugen? Nutzen Sie die AIDA-Formel für Ihre Bewerbung.

So klappt es mit dem Bewerbungsanschreiben

Es gibt keine zweite Chance für den ersten Eindruck, den Sie machen. Das gilt auch beim Bewerbungsschreiben, was meist das erste ist, was ein Personaler von Ihnen sieht. Wie bei einem Verkaufsgespräch sollten Sie sich immer fragen: „Wie kann ich den Personaler für mich gewinnen, damit er mich zum Vorstellungsgespräch einlädt und im besten Fall einstellt?“ Hier kommt die AIDA-Formel für Ihre Bewerbung ins Spiel. Nutzen Sie die Tricks aus der Werbepsychologie und überzeugen Sie mit ihrem Anschreiben.

Was ist die AIDA-Formel?

Die AIDA-Formel wurde vom amerikanischen Marketing-Spezialisten Elmo Lewis entwickelt und wird eigentlich in der Werbepsychologie eingesetzt. Ziel ist es, durch Überzeugungskraft einen Verkauf positiv zu beeinflussen. Der Verkäufer möchte sein Produkt an den Kunden verkaufen. Nach der Formel gelingt das in vier Stufen:

AIDA

A (Attention) – Aufmerksamkeit erzeugen

I (Interest)– Interesse wecken

D (Desire) – Einen Wunsch auslösen.

A (Action) – eine Aktion auslösen

Die AIDA-Formel für die Bewerbung nutzen

Stellt Ihr Lebenslauf Ihr Profil dar, möchten Sie mit dem Bewerbungsschreiben Ihre Motivation zum Ausdruck bringen. In der Werbesprache wäre der Lebenslauf Ihr Produkt und das Anschreiben Ihr Verkaufsgespräch. Das bedeutet aber auch, dass Sie zunächst mit Ihrem Produkt, also dem Lebenslauf, überzeugen müssen, damit ein Personaler sich überhaupt Ihrem Anschreiben widmet. Ist das geschafft, können Sie den Leser an genau vier Stellen von sich überzeugen.

Wie auch in der Werbepsychologie ist das oberste Ziel, authentisch und dezent zu bleiben. Aber nicht übertreiben, zu sehr aufbauschen oder gar lügen – Widersprüche kommen spätestens im Vorstellungsgespräch raus.

Attention

Als erstes möchten Sie Aufmerksamkeit erregen. Das gelingt am besten in der Betreffzeile. Beschreiben Sie kurz und prägnant die Stelle, auf die Sie sich bewerben. Das Wort „Betreff“ sollte nicht vorkommen. Für eine persönliche Anrede sollten Sie vorher auch, per Telefon oder Internetrecherche, den richtigen Ansprechpartner herausgefunden haben – verwenden Sie nur im Notfall „Sehr geehrte Damen und Herren“.

Interest

Haben Sie die Aufmerksamkeit des Personalers, wollen Sie sein Interesse wecken. Der Einleitungssatz ist dafür entscheidend. Langweilige Floskeln wie „Hiermit bewerbe ich mich auf die Stelle…“ kennt jeder. Überraschen Sie den Leser und gehen Sie auf die Bedürfnisse des Arbeitgebers ein, beispielsweise mit „Ihre Stellenanzeige ist mir sofort ins Auge gesprungen. Nachdem ich im Bereich ______ bereits Erfahrungen sammeln konnte, bin ich überzeugt, dass Ihnen meine Fähigkeiten im Bereich _______ von großem Nutzen sein werden.“

Desire

Im nächsten Schritt möchten Sie mit der AIDA-Formel in Ihrer Bewerbung den Wunsch zum Kennenlernen wecken. Dazu bietet sich der Hauptteil des Anschreibens an. Erwähnen Sie hier nicht nur Ihre Qualifikationen sondern stellen Sie auch einen Bezug zum Unternehmen her. Wie profitiert das Unternehmen von Ihren Fähigkeiten? Versuchen Sie einen roten Faden Ihres beruflichen Werdegangs zu spinnen, der ganz natürlich in einer Anstellung in diesem Unternehmen mündet.

Action

Zum Schluss möchten Sie natürlich eine Einladung zum Vorstellungsgespräch erhalten. Das erreichen Sie mit dem Schlusssatz. Verzichten Sie auf den Konjunktiv, wie „würde gerne…“ und verwenden Sie stattdessen eine subtile Aufforderung. „Gerne überzeuge ich Sie in einem persönlichen Gespräch. Auf einen Terminvorschlag dazu freue ich mich.“ zeigt, dass Sie von Ihren Fähigkeiten überzeugt sind und keine Angst haben, diese auch persönlich vorzustellen.


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