Benimmregeln im Vorstellungsgespräch

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Benimmregeln im Vorstellungsgespräch für mehr Erfolg einhalten.
Richtig Verhalten – Benimmregeln im Vorstellungsgespräch helfen, das entsprechende Interesse am Job auszustrahlen.

Neben Ihren fachlichen Kompetenzen zählt beim Vorstellungsgespräch auch, wie Sie als Person wahrgenommen werden. Je nach Firma, Job und Personalchef kann das sogar wichtiger als Ihre Kenntnisse und Fertigkeiten sein. Wenn Sie beim Gegenüber negativ ankommen, haben Sie schlechte Karten. Deswegen sollten Sie als Bewerber folgende Benimmregeln im Vorstellungsgespräch beherzigen, um bessere Chancen auf Wohlwollen zu haben.

Halten Sie sich an die Etikette, sobald Sie das Firmengelände betreten. Sie sollten lieber auch zum Pförtner freundlich sein, sonst gibt dieser Ihre Ruppigkeit vielleicht weiter. Die Sekretärin sowieso. Stellen Sie sich schon beim Empfang vor und sagen Sie, dass Sie einen Termin haben.

Das 1×1 der Benimmregeln im Vorstellungsgespräch

Bis hierhin war es noch einfach. Aber es gibt richtig verzwickte Situationen, bei denen Sie eher gegen Ihre Intuition handeln sollten. Beachten Sie daher diese Benimmregeln – auch immer vor Beginn des eigentlichen Vorstellungsgesprächs.

Bei der Platzwahl: Erstmal lieber stehen bleiben.

Werden Sie in den Gesprächsraum geführt, heißt es oft: „Setzen Sie sich schon mal.“ Bewerbungsexperten raten jedoch dazu, stehen zu bleiben. Warten Sie darauf, bis die Gesprächspartner eintreffen. Denn vielleicht gibt es doch eine Sitzordnung, von der Sie nichts wissen.

Wichtig ist auch, dass Sie Ihre Jacke oder Ihren Mantel loswerden und gegebenenfalls fragen, wo Sie ihn aufhängen können, sofern er Ihnen nicht abgenommen wird. Andernfalls sehen Sie im Vorstellungsgespräch ein bisschen wie auf der Durchreise aus.

Wenn der Personaler den Raum betritt, sollten Sie ihm nicht zuerst die Hand ausstrecken, da dies der Ranghöhere machen sollte. Bekommen Sie keinen spezifischen Stuhl zugewiesen, wählen Sie einen, der sich relativ nahe Ihrem Gegenüber befindet. Sonst entwickelt sich noch wortwörtlich ein distanziertes Gespräch.

Am Tisch: Angemessene Sitzposition wählen.

Irgendwann werden Sie also sitzen. Und das sollten Sie richtig tun. Als Mann heißt das, dass Sie in der Mitte des Stuhls sitzen und die Beine nebeneinander stellen. Frauen können das ebenfalls machen, dürfen ihre Beine aber auch überschlagen. Nehmen Sie dabei eine aufrechte Haltung ein. Strahlen Sie Selbstbewusstsein aus, indem Sie Ihre Schultern nicht hängen lassen.

Wenn Ihnen etwas zu trinken angeboten wird, bejahen Sie. Denn: Einem Gastgeber schlägt man nichts aus. Lehnen Sie das Getränk ab, könnten Sie den Eindruck erwecken, dass Sie sich auf ein kurzes Gespräch eingestellt haben.

Sie sollten dann annehmen, was Ihnen angeboten wird und keine Sonderwünsche äußern wie etwa grünen Tee mit Honig. Austrinken ist allerdings Pflicht, sonst wirkt Sie entgegen der Benimmregeln im Vorstellungsgespräch unhöflich.

Im Vorstellungsgespräch: Interesse durch Benimmregeln signalisieren.

Während des Gesprächs sind Lächeln und Blickkontakt wichtig. Hören Sie stets zu und wählen Sie Ihre Antworten weise.

Stellen auch Sie zum Ende des Gesprächs ein paar Fragen, sonst wirken Sie desinteressiert. Aber nicht nach dem Kantinenessen, sondern nach Details der zukünftigen Arbeit und Aufgabenbereiche.

Nach dem Vorstellungsgespräch sollten Sie sich für die Zeit, die sich die Gesprächspartner für Sie genommen haben, bedanken. Warten Sie bei der Verabschiedung darauf, bis Ihnen der Chef die Hand gibt.

Auch nach dem Gespräch können Sie noch mit Etikette beeindrucken: Schicken Sie anschließend ein Schreiben, in dem Sie sich für das interessante Gespräch bedanken, um sich von der Masse der Bewerber erneut abzuheben.


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