Jobsuche für Absolventen

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Praxisschock: Jobsuche für Absolventen

Wie so oft, so liegen auch bei der Jobsuche für Absolventen zwischen Theorie und Praxis Welten. Genauso sieht es beim Vergleich zwischen Studium und Arbeitswelt aus, denn das Studium ist die Theorie. So haben vor allem Absolventen der Sozialstudiengänge oft Probleme, denn Soziologie und feministische „Gender Studies“ sind nicht unbedingt in allen Unternehmen direkt von Nutzen.

„Einser“ reicht nicht

Selbst ein „Einser“-Abschluss bringt dann nichts, wenn man der Firma nicht plausibel machen kann, wie man sich vorteilhaft einbringen kann. Neben Sozialstudiengängen ist das auch oft ein Problem für Geisteswissenschaftler wie Germanisten. Zudem hat es die allgemeine Finanz- und Wirtschaftskrise für Bewerber nicht gerade einfacher gemacht.

Wer als Absolvent von solchen Studiengängen, die eher wirtschaftsfern sind, also nicht gerade den Staatsdienst anstrebt, sollte eine „zweite Säule“ haben. Praxiswissen sei dabei Trumpf, sagt Lothar Dröge von der Arbeitsagentur Aachen. Praktika und Berufserfahrung seien generell wichtiger als die Vorlesungen, die man besucht hat.

Quereinstieg möglich

Sicher ist es möglich für einen Absolventen der Soziologie den Quereinstieg in ein Unternehmen zu schaffen, etwa im Personalmanagement. Aber dann sollte man im Vorstellungsgespräch irgendwie plausibel erklären können, warum man dafür geeignet ist. Dröge sagt: „Die müssen konstruieren.“ Lügen oder phantasieren ist damit aber nicht gemeint.

Wer im Bewerbungsschreiben hochstapelt, dem fällt der ganze Stapel später im Vorstellungsgespräch wieder auf die Füße. Dröge vergleicht das mit einem Duft: „Man darf nicht zu dick auftragen.“ Als Beispiel für eine Kompetenz, die ein Germanist im Bewerbungsprozess erwähnen könnte, nennt er Kommunikation.

Kommunikationskenntnisse gefragt

Schließlich hat jedes Unternehmen interne, teils auch externe Kommunikationsprozesse. Viele Germanistik-Absolventen erlangen in ihrem Studium diesbezügliche Kenntnisse. Oder der Student hat in der Fachschaft mitgearbeitet. Dann kann er glaubhaft darlegen, dass er sich soziale Kompetenzen zugeeignet hat. Diese sind vor allem im Personalmanagement gefragt.

Wer nicht genau das Fach studiert hat, was dem Wunschberuf am nächsten kommt (also nicht zum Beispiel Informatik für Programmiertätigkeit), sondern einen Quereinstieg anstrebt, muss außerdem vor allem flexibel sein. So sind nach einer Umfrage der Jobbörse StepStone unter 1300 Studenten und Absolventen auch immerhin 65 Prozent bereit für einen attraktiven Einstiegsjob umzuziehen.

Die Studie ergab außerdem, dass 97  Prozent der befragten Absolventen bereits erste Erfahrungen im Berufsleben gemacht haben, etwa bei Praktika oder bei Aushilfs-Jobs.

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