Lebenslauf: Was gehört rein, was nicht?

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Laptop mit Kaffee und Lebenslauf
Was gehört in den Lebenslauf und an welche Stelle?

Was in einen Lebenslauf gehört

Noch vor dem Bewerbungsschreiben schauen sich viele Personaler den Lebenslauf an. Achten Sie daher vor allem auf eine übersichtliche Form. Der tabellarische Aufbau hat sich hier durchgesetzt.

Welche Arten von Lebensläufen gibt es?

Neben dem tabellarischen Lebenslauf gibt es noch den ausführlichen und handschriftlichen Lebenslauf. Alle drei sind sich in ihrem Aufbau sehr ähnlich.

Ob sie nach amerikanischer Art dabei mit der aktuellen Position anfangen oder alles chronologisch abhandeln, bleibt dabei Ihnen überlassen. Für die US-Version spricht dabei, dass der Personalleiter sofort Ihre jetzige Situation sieht. Hauptsache ist aber, dass sie einen fehlerlosen, korrekten und übersichtlichen Lebenslauf schreiben.

Sie sollten sich immer vor Augen halten, dass es Untersuchungen gibt, wonach die wenigsten Personalchefs mehr als vier Minuten pro Bewerbung aufwenden. Wer einen unkorrekten Lebenslauf abliefert, hat schon verloren.

Welches Design sollte man wählen?

Das Design ist abhängig von der Branche für die Sie sich bewerben. Die klassische Bewerbung ist nach wie vor der Standard in großen Konzernen oder im Bankwesen. Bei Start-ups oder im Tech-Bereich können Sie ruhig kreativer werden und eine moderne Bewerbung wählen.

Inhalt: Wie ist der Lebenslauf aufgebaut?

Eine Anrede, subjektive Bemerkungen und „freundliche Grüße“ zum Schluss gehören höchstens ins Bewerbungsschreiben. Stattdessen listen Sie tabellarisch mit Stichpunkten auf.

Kontaktdaten

Persönliche Daten: Name, Geburtstag und -Ort, Anschrift. Der Familienstand ist nicht mehr unbedingt erforderlich. Wenn Sie einen typisch deutschen Namen haben, ist es auch nicht unbedingt nötig Ihre Staatsangehörigkeit zu erwähnen. Auch die Nennung Ihrer Geschwister und Eltern sowie deren Beruf ist im Gegensatz zu früher nicht mehr üblich

Schule, Ausbildung oder Studium

Jetzt kommt der wichtige Teil im tabellarischen Lebenslauf: Hier werden alle Stationen der Ausbildung aufgelistet, ob Schule, Ausbildung oder Studium. Auch erste berufliche Erfahrungen finden hier Platz. Wenn Sie die anti-chronologische Auflistung wählen, beginnen Sie mit der aktuellsten Position. Bei der Zeitangabe ist es ausreichend Monat und Jahr zu nennen, also zum Beispiel:

4/2008 – 5/2009 Redakteursausbildung (Volontariat) bei der Fuldaer Zeitung

  • Schulbildung: Wer schon einige Berufserfahrung hat, sollte die Grundschule nicht mehr angeben, denn das wirkt dann doch schon fast lächerlich. Nennen Sie bei den anderen Schulen den Namen der Schule, den Ort und den erzielten Abschluss, natürlich mit Zeitangaben.
  • Hochschulstudium: Beim Hochschulstudium müssen Sie neben Ihrer Universität Ihre Fächer, Abschlüsse und das Thema Ihrer Abschlussarbeit angeben. In Klammern können Sie dahinter auch die erzielte Note nennen.
  • Berufsausbildung: erzielter Ausbildungsabschluss, Institution bzw. ausbildendes Unternehmen und der Ort.
  • Berufliche Tätigkeiten: Listen Sie für Praktika und Berufserfahrung jeweils Position bzw. Tätigkeit und Unternehmen/Institution mit Ort auf.
  • Berufliche Weiterbildungen und Qualifikationen: Geben Sie die Weiterbildungen an, die für die angestrebte Stelle relevant sind.

Zusatzkenntnisse

Zusätzliche Kenntnisse sind wichtige Qualifikationen und folgen nach der Ausbildung. Das können zum Beispiel sein: Sonstige Weiterbildungen, Fremdsprachen, Computerkenntnisse, Führerschein und sonstige Fähigkeiten, die für die Bewerbung relevant sein könnten. Ihre Astrologie-Kenntnisse verschweigen Sie aber besser (es sei denn natürlich, Sie bewerben Sich bei AstroTV).

Hobbys und Interessen

Interessen und freizeitliche Aktivitäten müssen im Lebenslauf nicht erwähnt werden. Sie können dem Personaler aber ein umfassendes Bild von Ihnen und Ihrer Persönlichkeit geben. Hobbys, wie z. B. Lesen, soziales oder politisches Engagement und Sport kommen ans Ende des Lebenslaufs. Etwas riskant könnte es sein, Ihre Poker-Leidenschaft zu erwähnen, denn nicht jeder weiß, dass Poker eher ein Geschicklichkeitsspiel als ein reines Glücksspiel wie Roulette ist.

Zum Schluss

Der Lebenslauf sollte nicht mehr als zwei DIN-A4-Seiten umfassen. Ganz ans Ende kommen Ort, Datum und Ihre Unterschrift mit blauer Farbe.


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