Kooperation zwischen Corporates und Startups

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Team schmiedet plan zur Kooperation
Eine starke Verbindung: Kooperation zwischen Corporates und Startups

Es klingt nach der perfekten Symbiose: Etablierte Unternehmen mit langjähriger Erfahrung am Markt kooperieren mit jungen Startups, die mit frischen Ideen und unkonventionellen Arbeitsweisen daherkommen. Sollte hieraus nicht ein unschlagbares Team entstehen? Nicht immer, weiß Lorenz Hartung, Co-Founder und CEO von TechFounders, der in einem Beitrag auf deutsche-startups.de die Vor- und Nachteile einer Kooperation zwischen Corporates und Startups beleuchtet.

Vorbereitung der Kooperation

Wird eine Kooperation zwischen einem etablierten Unternehmen und einem Startup gestartet, sollten sich beide Parteien über ihre Erwartungshaltung im Klaren sein. Es liegt in der Natur der Sache, dass Startups kein Erfolgsgarant sind. Die frischen Ideen können sich im Laufe der Zusammenarbeit als weniger innovativ herausstellen als anfangs erwartet. Das alt eingesessene Unternehmen wiederum kann an starre Prozesse gebunden sein, die den Entwicklungsprozess verlangsamen.

Beide Seiten sollten sich daher vorab überlegen, auf welche Art und Weise sie kooperieren möchten. Dazu gehört, die Verantwortungsbereiche jedes einzelnen klar abzustecken: Wer macht was mit wem und bis wann. Ansprechpartner müssen klar kommuniziert werden. Neutrale Partner, die Verträge, Vorlagen und objektive Beratungsleistung anbieten, können dabei eine große Hilfe sein.

Wurde ein Weg für die Kooperation gefunden, ist es wichtig, dass alle Beteiligten in beiden Unternehmen von der Kooperation erfahren. Dabei ist es besonders wichtig, dass auch alle Verantwortlichen aus der Management-Riege involviert sind, um Entscheidungen zu treffen, zu beschleunigen und zu verantworten.

Ziele und Herangehensweise

Um große Ziele zu erreichen bedarf es neben einer gesunden, rationalen Erwartungshaltung an die Beteiligten der Kooperation auch einer guten Portion Herzblut. Das mag sich idealistisch anhören, bewahrheitet sich jedoch immer wieder. „Geld allein macht nicht glücklich“, weiß auch Lorenz Hartung zu berichten. Erst recht ist ein gewisses Kapital kein Garant für (nachhaltigen) Erfolg. Die sogenannten „Quickwins“ sind wichtig und können die Entwicklung der Kooperation pushen. Doch um lange und erfolgreich im Geschäft zu bleiben, bedarf es einer Vision und eines Teams, das mit Herz und Verstand bei der Sache ist.

Eine Kooperation zwischen Corporate und Startup führt außerdem meist recht unterschiedliche Parteien zusammen. Um einen reibungslosen Workflow zu etablieren, sollten beide Seiten Verständnis für den jeweils anderen aufbringen. Dazu gehört beispielsweise, dass Startups trotz all ihres Tatendrangs Geduld für den Corporate-Partner aufbringen. Dieser wiederum braucht ein gewisses Verständnis für die gebotene Early-Bird-Mentalität im Business von Startups.

Risikostreuung

Wenn ein Unternehmen von der Idee des Startups überzeugt ist und die jungen Unternehmer auf ihrem Weg ins Business begleitet und unterstützt, ist dagegen natürlich nichts einzuwenden. Es spricht aber auch nichts dagegen, das Risiko zu streuen und mehrere Startups beratend und/oder finanziell zu unterstützen, um das eigene unternehmerische Risiko etwas abzufedern.

Von den dabei gesammelten Erfahrungswerten, profitieren letztendlich auch die kooperierenden Startups. Eine Win-Win-Situation also.

Erfolge feiern

Letztendlich empfiehlt der Gründungsberater, große und kleine Erfolge mit den beteiligten Mitarbeitern in beiden Unternehmen zu feiern. Das fördert den Gemeinschaftsgedanken und motiviert, den nächsten Schritt zu gehen.


Informationen zur Existenzgründung, Finanzierung und Kooperation mit etablierten Partnern erhalten Sie im Rahmen einer Gründerberatung der EWU Dr. Wallberg & Partner GmbH, die wir an verschiedenen Standorten in Deutschland anbieten.

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